Segelboot vor der Küste Marokkos gekentert

Nach Bestätigung des auswärtigen Amtes ist am 21.01.09 bei einem schwerem Sturm ein Segelboot vor dem Hafen von Mahdia gekentert. Sieben Segler unter deutscher Flagge sind Anfang Dezember zu einem Törn gestartet. Sie gehören der Organisation Migrobirdo an, die sich zum Ziel setzt das Veständnis zwischen verschiedenen Kulturen zu fördern.

Bisher werden sechs Menschen vermisst, darunter Deutsche, Österreicher, eine Dänin und ein Slowene. Eine 19jährige Deutsche konnte sich schwimmend an Land retten, und wurde in ein Krankhaus gebracht - dieses hat sie nach einer Erstversorgung bereits wieder verlassen können.

Die Kasbah–Wohnburgen für Mensch und Tier

Seit Jahrhunderten diente die Kasbah als Fluchtort für Menschen und Tiere.  Sie bot Schutz vor Angriffen  und ist ein imposantes Bauwerk mit quadratischem Grundriss. In den Bergtälern  sind die Kasbahs gedrungener gebaut, in den südlichen Oasen fallen sie im Baustil etwas schlanker aus. Read the rest of this entry »

Oasen im Süden und Osten Markokkos

Dank der Flüsse in Markokkos Bergen verfügt das Land über einen hohen Grundwasserspiegel. Dies tritt häufig am Fuß von Dünen zutage und wird auch in sogenannten artesischen Brunnen gefördert bzw. in unterirdischen Leitungen transportiert. Read the rest of this entry »

Tanger–die berühmte Stadt an der Straße von Gibraltar

Die Stadt Tanger in Marokko besitzt einen unverwechselbaren Charakter. Ihr Hafen am Fuße der Medina bildet mit der Strasse von Gibraltar die Hauptverbindung zwischen Afrika und Europa und wächst stetig. Einst war Tanger eine internationale Stadt, die Maler und Schriftsteller anzog. Früher ließen sich die Karthager hier nieder und Tanger war früher die Hauptstadt von Mauretanien.

Die Medina ist der historische Kern von Tanger und das Herz der Stadt mit der Kasbah und dem Palastmuseum. Enge Gassen und Tore säumen hier das Bild, sowie die Uferpromenade. Allerdings ist der Aufenthalt in der Medina nach Einbruch der Dunkelheit für Touristen nicht mehr ratsam. Diese können am besten eine Erkundung in der Ville Nouvelle (Neustadt) entlang der Avenue Pasteur und der Avenue Mohammed V unternehmen. Hier ist der spanische Brauch vorherrschend, und man kann in zahlreichen Cafes mit malerischen Ausblicken auf den Hafen den Blick auf die Straße von Gibraltar genießen. Bei klarem Wetter sind sogar die Lichter der spanischen Küste zu sehen.

Marokkos Oliven und Olivenhaine

Olivenhaine gehören in der Gegend um Meknes, Beni Mellal und Rif zum Landschaftsbild. Hier wird das wertvolle Olivenöl noch durch uralte Methoden hergestellt. Der Olivenbaum kann auch bei trockenen Böden, mit seinen grünen, schwarzen und leicht violetten Früchten gedeihen.

Marokkanische Oliven 

Besonders beliebt ist die Mischung aus den genannten drei Sorten und für den Geschmack ausschlaggebend. Hier werden die Oliven noch mit alten, schweren Mahlsteinen unter der Antriebskraft von Eseln gemahlen. Dabei werden Fruchtfleisch und Kerne gemeinsam zu einem Brei zerkleinert und dann erst in die Ölpresse gegeben. Das dabei gewonnene Öl wird in mit Wasser gefüllte Fässer gefüllt, wo es sich an der Oberfläche absetzt. Das dadurch sehr natürliche, kalt gepresste Olivenöl ist sehr wertvoll und gesund und wird in Marokko häufig mit Chilischoten oder anderen Gewürzen angereichert.

Traditionell wird auch eine Olivenpaste hergestellt, die mit Bitterorangen vermischt wird. Viele Speisen werden hierzulande damit verfeinert und serviert und nennen sich “Tajine-Gerichte”. Auf Märkten kann man auch einzelne Oliven erwerben, diese werden in Sorten unterteilt auf pyramidenartigen Haufen angeboten. Eine bekannte Gegend ist auch bei Tirhboula, wo man viele Ölmühlen entlang der Straße in Richtung Khenifra bestaunen kann. Besonders im Herbst kann der Besucher die einzelnen Schritte der Ölgewinnung verfolgen und kaufen.

Marokko Seenrundfahrt

Marokko verfügt über drei schöne Seen – dem Dayet Aoua, Dayet Ifrah und dem Sayet Hachlaf. Der erste genannte See liegt in einer natürlichen Senke zwischen vielen Hügeln und ist manchmal über mehrere Jahre ausgetrocknet ist.

See in Marokko

Dürre und die Entnahme von Wasser für Bewässerung von Obstgärten tragen leider dazu bei. Anders dagegen ist der Dayet Ifrah, der wie in einem natürlichen Amphitheater gelegen ist. An seinen Ufern errichten Schäfer ihre Zelte und es gibt zwei kleine Dörfer mit weißen Minaretten, die über den See hinweg grüßen. Wenn die Seen mit Wasser gefüllt sind werden sie zum Paradies für viele Vogelarten, wie z.B. Graureiher, Wildenten oder Turmfalken.. In nahe gelegenen Kalksteinfelsen mit seinen Höhlen haben sich zahlreiche Fledermäuse angesiedelt.  Das Dreieck in dem  sich die Seen befinden, wurde zum Vogelschutzgebiet. Der interessierte Urlauber kann hier eine Tour von ca. 60 km Länge unternehmen, ruhig und fernab von Hotels und Touristenrummel.

Mit dem Fahrrad nach Marokko

Heute ist sie gestartet die “Tour de Marokko”. Aus Düsseldorf machen sich zwei Radfahrer auf den Weg in das marokkanische Casablanca. Etwa 3200 anstrengende Kilometer sind dafür zu bewältigen. Es sollen täglich etwa 150 Kilometer zurückgelegt werden. Ausser dem Gepäck werden ihnen dabei die ungeeigneten Windverhältnisse zu schaffen machen, da sie gegen den Mistral und die Passatwinde anradeln müssen. Von Gibraltar aus werden sie, wenn alles gut geht und keine Unfälle passieren, mit der Fähre nach Tangar übersetzen, und auf dem afrikanischem Festland ihre Radtour entlang der Atlantikküste nach Casablanca fortsetzen. Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Casablanka erfolgt die Rückreise nach Deutschland allerdings mit dem Flugzeug. Man wird sehen, ob dieses Unterfangen erfolgreich enden wird.

Boot mit Flüchtlingen versenkt

Marokko ist erneut in den Schlazeilen. Die marokkanische Küstenwache hat ein Schlauchboot mit Flüchtlingen versenkt, welche versuchten das spanische Festland zu erreichen. Soldaten der Marine sollen die Seitenwand des Boots aufgeritzt haben, und ein Offizier soll sie anschließend mit einem Messer total aufgeschnitten haben, woraufhin das Boot in kurzer Zeit sank. Dabei seien etwa 40 Menschen, darunter auch Kinder, ertrunken sein, da viele der Flüchtlinge aus Nordafrika nicht schwimmen können. Marokko geht immer wieder brutal gegen diese Flüchtlinge vor. Das wundert nicht. Die EU hatte ja von Marokko gefordert diesen Flüchtlingsstrom energischer zu unterbinden. Man wirft Marokko sogar vor Flüchtlinge in der Wüste auszusetzen und sich selbst zu überlassen. Für sein scharfes Vorgehen bekommt Marokko im Gegenzug zwischen 2007 bis 2010 von der EU Finanzhilfen in Höhe von rund 650 Millionen Euro.

Casablanca - Brand in Matratzenfabrik

Marokko macht negative Schlagzeilen. Bei einem Feuer in einer Matratzenfabrik in der marokkanischen Küstenstadt Casablanca kamen heute 55 Menschen um ihr Leben. Einer der Gründe für die Hohe Anzahl an Toten waren fehlende oder verschlossene Notausgänge, welche selbst in Marokko Vorschrift sind. Es wird auch darüber berichtet, dass die örtliche Feuerwehr erst nach zwei Stunden am Brandort eintraf und über drei Stunden brauchte das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Einer der Gründe waren fehlendes Löschwasser. Bleibt zu hoffen, das in den zahlreichen Urlauberorten Marokkos genügend Vorsorge für solche Katastrophen getroffen wird.

Marokko Urlaub Blog online…

Hier entsteht ein neuer Blog mit Urlaubsinformationen über Marokko und Tipps zum Urlaub in Marokko allgemein.