Boot mit Flüchtlingen versenkt
Marokko ist erneut in den Schlazeilen. Die marokkanische Küstenwache hat ein Schlauchboot mit Flüchtlingen versenkt, welche versuchten das spanische Festland zu erreichen. Soldaten der Marine sollen die Seitenwand des Boots aufgeritzt haben, und ein Offizier soll sie anschließend mit einem Messer total aufgeschnitten haben, woraufhin das Boot in kurzer Zeit sank. Dabei seien etwa 40 Menschen, darunter auch Kinder, ertrunken sein, da viele der Flüchtlinge aus Nordafrika nicht schwimmen können. Marokko geht immer wieder brutal gegen diese Flüchtlinge vor. Das wundert nicht. Die EU hatte ja von Marokko gefordert diesen Flüchtlingsstrom energischer zu unterbinden. Man wirft Marokko sogar vor Flüchtlinge in der Wüste auszusetzen und sich selbst zu überlassen. Für sein scharfes Vorgehen bekommt Marokko im Gegenzug zwischen 2007 bis 2010 von der EU Finanzhilfen in Höhe von rund 650 Millionen Euro.